Unternehmensbewertung KMU: Methoden & Tipps für den richtigen Wert
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Gängige Bewertungsmethoden im Überblick
Es gibt nicht die eine richtige Methode zur Unternehmensbewertung. Vielmehr kommen je nach Anlass, Branche und Unternehmensgröße unterschiedliche Verfahren zum Einsatz oder werden kombiniert. Zu den gängigsten gehören:
- das Ertragswertverfahren,
- das Substanzwertverfahren und
- Vergleichswertverfahren (Multiples).
Jede Methode hat ihre Stärken und Schwächen und betrachtet das Unternehmen aus einem anderen Blickwinkel.
Das Vergleichswert- oder Multiplikatorverfahren
Bei den Vergleichswertverfahren, oft auch Multiplikatorverfahren genannt, wird der Wert des Unternehmens anhand von Kennzahlen vergleichbarer Unternehmen oder kürzlich erfolgter Transaktionen ermittelt. Gängige Multiplikatoren basieren auf dem Umsatz, dem EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) oder dem EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Zum Beispiel wird der durchschnittliche EBIT-Multiplikator einer Branche auf das EBIT des zu bewertenden Unternehmens angewendet. Die Herausforderung liegt darin, wirklich vergleichbare Unternehmen oder Transaktionen zu finden.
Die richtige Methode wählen und Experten hinzuziehen
Die Wahl der richtigen Methode(n) und deren sorgfältige Anwendung sind entscheidend. Oftmals liefert eine Kombination verschiedener Verfahren, wie der Mittelwert aus Ertrags- und Substanzwert (Stuttgarter Verfahren war früher üblich, heute eher eine Plausibilisierung) oder eine Bandbreite aus Ertragswert und Multiples, das realistischste Bild. Es empfiehlt sich, externe Experten wie spezialisierte Berater oder Wirtschaftsprüfer hinzuzuziehen. Sie bringen nicht nur Fachwissen, sondern auch eine neutrale Perspektive ein und können helfen, typische Fehler bei der Bewertung zu vermeiden. Eine professionelle Bewertung ist eine Investition, die sich auszahlt.